Im Sommer 2019 hat Apple auf der WWDC sein aktuelles Betriebssystem iOS 13 vorgestellt. Seit September 2019 ist es für alle iPhones ab der 6s-Generation zum Download verfügbar. Jedoch schien der Launch der neuen Version etwas überhastet gewesen zu sein. Seit dem Release vor zwei Monaten hat es mehr Patches und Updates erhalten, als Googles Android in den letzten drei Jahren zusammen.
Für die Zukunft will sich Apple wieder mehr auf die Qualität des Betriebssystems konzentrieren.

Mit iOS 14 soll endlich wieder mehr Ruhe im Softwarebereich einkehren. Bloomberg schreibt, dass mit dem kommenden Betriebssystem ein neuer, interner Testprozess eingeführt wird.

Bloomberg berichtet weiter, dass es fast gar nicht zum Release von iOS 13 kam. Aufgrund der vielen Fehler und Bugs in der Software gab es bei Apple Überlegungen direkt auf die Version 13.1 zu updaten und iOS 13 zu überspringen. Letztlich wurde dann doch iOS 13 veröffentlicht – jedoch nur für fünf Tage. Danach folgte direkt iOS 13.1, um die ersten Fehler auszumerzen.

Laut Gurman (Bloomberg) gilt iOS 13 als das OS-Update mit den meisten Fehlern in der Geschichte von Apple.

Während bei iOS 13 also noch eine Menge zu tun ist, arbeiten die Entwickler bereits an iOS 14. Hierbei gibt es sogar die Überlegungen bestimmte Feature auf 2021 zu verschieben, um die Performance von iOS 14 so hoch wie möglich zu gestalten.